Jugendliche

Jugendliche

Jugendliche oder auch Teens sind in dieser Rubrik Kids im Alter ab 12 bis und mit 18 Jahre gemeint. Natürlich können sich die Themen mit dem Kapitel Schule überschneiden. Jedoch kommen nun neue und spannende Dinge auf Kinder und Eltern zu. Stichwort Pubertät. Das ist eine höchst interessante Phase, die aber das gesamte Familiensystem auf den Kopf stellen kann, mit einer chronischen Krankheit im Rucksack um so mehr. Für gewisse Eltern fühlt sich die Pubertät an, wie «die Vertreibung aus dem Paradies». Heimliches Essen, Verweigerung der Therapieeinhaltung, hormonelle Schwankungen, erste Gedanken an den Beruf, Alkohol und Cannabis (wurde am letzten Jugendweekend diskutiert), sind nur einige Stichworte, die in dieser Zeit an Präsenz gewinnen können. Wir möchten gemeinsam auch dieses Thema angehen.

Pubertätsworkshop: Swiss Diabetes Kids führte im Herbst 2019 erstmals einen Workshop zu diesem Thema durch. Mit viel Erfolg. Wiederholungen in anderen Regionen sind in Vorbereitung.

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Unsere neue Gruppe heisst “Eltern von Jugendlichen mit T1D in einer Krisensituation” und lädt zum Austausch ein. Über diesen Link gelangst Du direkt zur Facebook-Gruppe.

Jugendweekend 2020

Aus aktuellem Anlass wurde das Jugendweekend schweren Herzens auf den späten Frühling oder frühen Sommer 2021 verschoben.

Auf Lehrstellensuche mit Diabetes Typ 1 im Rucksack

Für Zehntausende von Jugendlichen geht jetzt nach den Sommerferien das grosse Rennen los: Sie müssen mit der Lehrstellensuche beginnen. Jugendliche mit Diabetes Typ 1 stehen dabei vor einer zusätzlichen Herausforderung. „Wann und wie soll ich es sagen?“, lautet die Frage, die sie beschäftigt.

Über ein Jahr lang haben sie sich intensiv damit auseinandergesetzt, welcher Beruf ihnen am besten gefällt. Sie haben Schnupperlehren gemacht, an Berufsbesichtigungen teilgenommen und wissen im Idealfall jetzt, welche der über 200 Berufslehren sie absolvieren wollen. Sie haben auch noch einen Plan B und C bereit, falls es im Wunschberuf mit einer Lehrstelle nicht klappen sollte. Viele von ihnen wissen allerdings mit 15 Jahren noch nicht so genau, was sie wirklich wollen, müssen aber trotzdem eine Lehrstelle finden.

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Das ist ein intensiver Prozess in einem Alter, in dem sich die jungen Menschen ohnehin quasi noch einmal selber neu erfinden müssen. Neben der normalen Ablösung von den Eltern übernehmen Jugendliche mit Diabetes Typ 1 zudem stetig mehr Verantwortung für das Management ihres Diabetes, sie lassen sich nicht mehr kontrollieren oder gar dreinreden und besprechen sich in der regelmässigen Kontrolle meist selbständig mit ihrem Diabetologen oder ihrer Diabetologin.

Jetzt sind sie mit der Frage konfrontiert, wann und wie sie bei der Lehrstellensuche über ihre Krankheit informieren. Wobei “Krankheit” vielleicht generell der falsche Ausdruck ist – sie sind ja gesund und normal belastbar, brauchen aber in gewissen Momenten die Möglichkeit, sich um einen zu tiefen oder zu hohen Blutzucker zu kümmern. Trotzdem sollten sie ab einem gewissen Punkt im Bewerbungsprozedere den Diabetes offenlegen. Leicht fällt das wohl keinem und keiner.

Wer will – gerade in diesem Alter – schon irgendwie anders sein, auffallen? Wer befürchtet schon gerne, dass die Bewerbung gleich auf dem “Aussortiert”-Stapel landet? Michael Kraft, Jugendberater des Kaufmännischen Verbandes Schweiz, sagt dazu: “Ich würde mir überlegen, ob man dieses Thema bereits im Bewerbungsverfahren ansprechen will. Denn ein gewisses Risiko besteht natürlich, dass falsche Vorstellungen über Diabetes die Lehrstellenvergabe beeinflussen”. Der Verband ist die grösste Berufsorganisation der Schweiz und das “KV” – die kaufmännische Grundbildung – die mit Abstand beliebteste Lehre.

Rechtlich gesehen, führt Michael Kraft aus, gibt es keinen Zwang, die Krankheit bereits bei der Bewerbung offen zu legen: “Da die Jugendlichen gleich leistungsfähig wie ihre gleichaltrigen Kolleginnen und Kollegen sind, müssen sie dies aus rechtlicher Sicht nicht tun. Die Krankheit beeinflusst, ausser vielleicht in einigen wenigen Berufen, die Situation bei der Arbeit nicht oder nur unwesentlich, womit es den Arbeitgeber grundsätzlich auch nichts angeht.”

Er empfiehlt, erst im persönlichen Bewerbungsgespräch auf den Diabetes einzugehen: “Es kann natürlich sein, dass der oder die Jugendliche das Thema von sich aus unbedingt ansprechen möchte, um die Frage gleich von Beginn “auf den Tisch” zu bringen. Das ist selbstverständlich möglich und hat im Rahmen des Bewerbungsgesprächs auch Platz. Entscheidet man sich dafür, dann würde ich die Krankheit erst gegen Ende des Gesprächs oder in einer allfälligen zweiten Runde ansprechen, wenn sich beide Seiten schon etwas besser kennengelernt haben. Wichtig scheint mir, mögliche Befürchtungen des Lehrbetriebs zu mindern und den Arbeitgeber über die Krankheit zu informieren. Mit einigen konkreten Beispielen, wie man mit Diabetes Typ 1 im Alltag umgeht, kann diffusen Vorstellungen entgegengewirkt werden.”

Es ist sicher zu empfehlen, diesen Teil des Gespräches vorher einzuüben. Der Diabetologe oder die Diabetologin unterstützt die Jugendlichen dabei sicher gerne. Auf alle Fälle ansprechen sollte man, dass der Blutzucker zu tief sein kann, dass sich dieser Zustand aber mit ein paar Traubenzuckern oder etwas Orangensaft schnell korrigieren lässt. Es ist sinnvoll, sich bereits im Voraus eine Kurzfassung über Diabetes Typ 1 zurechtzulegen. Die kann ungefähr so lauten: “Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunkrankheit. Sie hat nichts mit dem viel weiter verbreiteten Diabetes Typ 2 zu tun. Mein Körper kann kein Insulin mehr produzieren. Insulin wird benötigt, um die Energie aus den Kohlenhydraten – die Glukose – aus dem Blut in die Zellen zu transportieren. Ich muss darum täglich meinen Blutzucker mehrmals kontrollieren und Kohlenhydrate mit Insulin abdecken. Das mache ich ganz diskret mit meiner Pumpe über die Fernbedienung / mit einem Pen. Mein Blutzucker kann manchmal zu tief sein, dann esse oder trinke ich schnellwirksame Kohlenhydrate. Wenn er zu hoch ist, korrigiere ich das mit Insulin. Ich bin aber abgesehen davon gesund und ganz normal leistungsfähig.”

Einzelheiten, etwa wo am Arbeitsplatz Ersatzmaterial aufbewahrt werden kann, können nach einer Zusage besprochen werden – dann aber unbedingt, damit der oder die Lernende möglichst unbelastet ins Arbeitsverhältnis starten kann.

Und wie stellt sich das eigentlich aus der Sicht eines Lehrbetriebs dar? Wie sollen Betriebe reagieren, wenn sie im Bewerbungsprozess von der Krankheit erfahren? Michael Kraft rät: “Einerseits sollte sich der Lehrbetrieb über Diabetes informieren und der Bewerberin oder dem Bewerber ganz praktische Fragen stellen. Die Jugendlichen sind die Experten für ihre Krankheit und können auf diese Weise viel klarstellen. Andererseits appelliere ich auch an die Professionalität im Auswahlprozess. Der Berufsbildner, die Berufsbildnerin sollte sich selbst einige Fragen stellen: Wie reagiere ich auf diese Information? Welche Vorstellungen habe ich von der Krankheit und stimmen diese mit der Realität überein? Beeinflusst das implizit auch die Beurteilung des/der Jugendlichen? Ich denke, es ist wichtig, dass man sich dieser Dimensionen bewusst ist, um eine faire Selektion sicherzustellen.”

Wer sich als Ausbildner seriös mit Diabetes Typ 1 auseinandersetzt, wird dabei schnell nicht nur mögliche Nachteile, sondern gerade auch zusätzliche Stärken und Kompetenzen dieser Jugendlichen erkennen: Sie verfügen über eine überdurchschnittlich grosse Selbstverantwortung, eine grosse Selbstdisziplin und sind durch die Auseinandersetzung mit ihrer Krankheit ihren Altersgenossen reifemässig oft viele Schritte voraus.

Es bleibt allen Jugendlichen mit Diabetes Typ 1 zu wünschen, dass ihnen diese Reife auch auf der Lehrstellensuche hilft und dass sie als das wahrgenommen werden, was sie sind: Ganz normale Jugendliche, die am Anfang des Berufslebens stehen.

Berufswahl

Vor der Lehrstellensuche steht die Berufswahl. Grundsätzlich können Jugendliche mit Diabetes Typ 1 fast alle Berufe erlernen.

Einschränkungen
Einige wenige Einschränkungen gibt es allerdings. Hypobedingt zu gefährlich sind Berufe, die mit Arbeiten mit Absturzgefahr verbunden sind (z.B. Dachdecker, Kaminfeger, Bauarbeiter auf Hochbauten). Aus dem gleichen Grund kommen auch Berufe mit Personenbeförderung, bei der man für das Wohl vieler Passagiere verantwortlich ist, nicht in Frage. Eine Unterzuckerung könnte hier fatale Folgen haben. Auch Berufe mit Schusswaffenumgang sind von diesem Aspekt her nicht geeignet.

Bei diesen Berufen ist Diabetes Typ 1 ein Bonus
Andererseits bringt Diabetes Typ 1 viel Spezialwissen mit sich, das gerade in Gesundheitsberufen ein grosses Plus sein kann:

  • Pflegeberufe (Flair für gesundheitliche Aspekte, Einsicht in chronische Krankheit)
  • Medizinische/r Praxisassistent/-in, Pharmaassistent/-in (Umgang mit medizinischen Geräten, Spritzen, Medikamenten)
  • Ernährungsberatung (Ernährungswissen, praktische Erfahrung)
  • Laborberufe (Umgang mit technischem Gerät, präzise Arbeit).

(Quelle:  Beitrag „Berufswahl und Diabetes“, Dr. med. Beatrice Kuhlmann, d-journal 215, 2012)

Arbeitgeber

Das sollten Ausbildner oder Ausbildnerin berücksichtigen, wenn sie im Bewerbungsprozess vom Diabetes Typ 1 einer Kandidatin oder eines Kandidaten erfahren:

  • Widerstehen Sie einem allfälligen ersten abwehrenden Reflex, prüfen Sie die Qualifikation des Jugendlichen unabhängig vom Diabetes.
  • Sprechen Sie den Bewerber offen darauf an, lassen Sie sich von ihm oder ihr informieren.
  • Falls Sie sich bezüglich des Diabetes unsicher fühlen, hilft allenfalls ein Gespräch mit dem Diabetologen/der Diabetologin oder auch der Klassenlehrperson. Auch der Verein „Swiss Diabetes Kids“ (info@swissdiabeteskids.ch) ist eine Anlaufstelle.
  • Führen Sie sich vor Augen, dass es in Ihrem Betrieb höchstwahrscheinlich auch andere Mitarbeitende mit einer chronischen Erkrankung gibt (z.B. Asthma, starker Heuschnupfen, Allergien, Rückenprobleme), deren Krankheit im Arbeitsalltag kein Problem darstellt, auf die man aber in bestimmten Situationen Rücksicht nehmen muss.
  • Sehen Sie nicht nur potenzielle Probleme, sondern auch zusätzliche Qualifikationen, welche der oder die Jugendliche durch seine Krankheit besitzt:
    • Überdurchschnittliche Selbstverantwortung
    • Grosse Selbstdisziplin
    • meist reifer als Gleichaltrige

Swiss Diabetes Kids hat diesen Bericht bereits bei d-journal publizieren lassen. Nachzulesen unter diesem Link.

Angebot für Jugendliche

Für dich beginnt jetzt die Lehrstellensuche? Du fühlst dich unsicher, wie und wann du dabei den Diabetes ins Spiel bringen sollst oder musst? “Swiss Diabetes Kids” unterstützt dich dabei gerne. Du kannst deine Fragen jederzeit per Mail an info@swissdiabeteskids.ch schicken.

Mit dem Diabetes allein in Amerika

Diesen Sommer besuchte ich das Pfadfinder/innen Weltlager in West Virginia, USA. Das Ganze habe ich ohne Eltern und trotz meines Diabetes, wie ich finde sehr gut hinbekommen.

Zuerst einmal, was ist diese Lager überhaupt? Während dieses Lagers, genannt Jamboree, kommen Pfadis von der ganzen Welt zusammen. Es dauert zwei Wochen. Ziel soll es sein miteinander Spass zu haben und Aktivitäten auszuführen. Dieses Ereignis findet alle 4 Jahre, jeweils in einem anderen Land, statt. Wir waren insgesamt über 45’000 Menschen auf dem Lagerplatz, jedoch «nur» zweitausend Schweizer/innen.

Wie habe ich das Ganze mit dem Diabetes geregelt?

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Anfangs hatten meine Eltern grosse Bedenken, da ich kein Interesse für meinen Diabetes gezeigt habe, und dieser dementsprechend auch nicht gut eingestellt war. Ich selbst habe das immer sehr locker gesehen, denn ich war schon immer der Meinung, dass ich mich nicht durch meinen Diabetes einschränken lassen möchte. Doch mit der Zeit habe ich immer mehr Verantwortung übernommen und es wurde immer leichter mit meinem Diabetes umzugehen. Meine Eltern fiel sicher ein Stein vom Herzen, dennoch; mich «ganz alleine» nach Amerika gehen zu lassen, kam für sie nicht in Frage.

Also haben wir uns an eine meiner Leiterinnen gewannt, welche mich nach Amerika begleiten würde, und haben sie gefragt ob sie bereit dazu wäre meine Ansprechpartnerin bezüglich des Diabetes zu werden. Nachdem sie zu gestimmt hatte, haben wir einen Termin mit meiner Diabetologin vereinbart und sind mit meiner Leiterin für eine Schulung ins Krankenhaus gefahren. Wir haben ihr an einem Nachmittag alles grob über meine Krankheit erklärt. Wir hatten das Glück, dass meine Leiterin Medizin studiert und somit sich schon ein wenig auskannte.

Doch der grosse Tag der Abreise rückte immer näher, wir haben alles abgeklärt mit der Kühlung der Medikamente während dem Flug und vor Ort und mit den Ärzten vor Ort. Und dann war es soweit: Der Tag der Abreise. Ich war sehr nervös aber nicht wegen dem Diabetes, sondern wegen der grossen Reise.

Im Lager selbst, hat alles eigentlich super geklappt. Es war alles sehr gut organisiert und ich hatte das Gefühl als wäre der Diabetes nur so ein ganz kleiner Teil der Reise geworden. Ich hatte zum Glück auch sehr unterstützende Freunde mit dabei, die immer auf mich Rücksicht nahmen, wenn es mir nicht gut ging. Auch mit dem Kohlenhydrat abschätzen hat es super funktioniert. Ich war sehr froh, dass mein Diabetes nicht so stark auf die Essensumstellung reagierte.

Anaïs Schmidt (14 Jahre)

Offizielle Website des Jumboree: https://www.2019wsj.org/

Offizielle Website des Schweizer Kontingentes: https://jamboree.ch/httpdocs2/de/startseite/

Mit dem Diabetes allein in Amerika – Die Sicht des Vaters

Ganz so war es ja schon nicht, als Überschrift klingt es aber gut. Und es war auch unser elterliches Gefühl, als wir von den Plänen erfuhren, dass unsere Tochter mit ihrer Pfadfindergruppe an das «Jamboree» in West Virginia/USA reisen wollte. Damals war sie noch 13 Jahre, hatte den Kopf irgendwo, aber sicher nicht bei verantwortungsvollem Diabetes-Management. Die täglichen Routinen von Messen, Spritzen, Essen mit all ihren Facetten waren ohne unsere ständige Aufsicht nie adäquat durchführbar. Und ich habe hier bewusst «ständig» und «nie» geschrieben.

Trotzdem wollten wir ihr diese «once in a lifetime»-Erfahrung ermöglichen. Ich übernahm die Logistik und war gut beschäftigt – langfristig mit Sicherstellen von genug Material (Insulin, Pens, Pumpenzubehör, Ersatzpumpe, CGM-Zubehör), Begleiten der Schulung einer Pfadileiterin im UKBB und Besprechen der Transport-Details (Kühlkette) mit dem Pfadi-Leitungsteam. Es war schnell spürbar, dass diese hochprofessionell arbeiten und jede Etappe im Griff hatten (man war ja nicht nur 2 Wochen im «Niemandsland» von West Virginia, sondern vorher auch noch 3 Tage in New York).

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Kurzfristig kam dann noch die adäquate Verpackung aller Materialien hinzu, aufgeteilt in gekühlt und normal transportierte, schnell verfügbar und als Vorrat angelegte Portionen. Alles musste bis auf die einzelne Ampulle genau beschriftet, verzeichnet und vom Kinderarzt in dreifacher Ausführung beglaubigt sein. Das sind die Vorschriften des amerikanischen Zolls, auch wenn dann nur einmal kurz ein flüchtiger Blick auf einen der Kühlbehälter geworfen wurde.

Nebenbei bemerkt entdeckte ich in der separat abgedeckten Reiseversicherung den Passus, dass chronische Krankheiten nicht versichert seien. Ich habe mehrere Anbieter kontaktiert und dies als selbstverständlichen Ausschluss kennen gelernt. Man darf also als Diabetiker im Ausland nie auf Grund des Diabetes krank werden, sondern für die Versicherung immer einen anderen Grund finden. Aber dieses Thema müsste separat behandelt werden.

Alles in allem war es für uns Eltern stressiger und anstrengender vor der Reise, als dann das häppchenweise Beobachten, wie unsere Tochter und das Pfadi-Team mit der Krankheit im fernen Amerika umgingen (durch ein Fallower System) und wir bei Fragen immer umgehende kontaktiert wurden, konnten auch wir langsam den Sommer in der Schweiz geniessen. Zu Hause klappt die Einstellung besser, aber gemessen an der Aufregung und den vielen Aktivitäten waren es doch gut gemeisterte 3 Wochen, die sicher unvergesslich bleiben werden.

Anmerkung der Mutter; in diesem Sinne wurden die «Strapazen» der Eltern (vor allem die Sorgen der Mutter und die logistische Meisterleistung des Vaters) vollumfänglich belohnt. Für unsere Tochter war es wichtig, dass wir hier Hand boten. Wir lassen uns nicht Einschränkung und alles ist möglich, auch wenn es Mehraufwand bedeutet. Letztlich hat Anaïs wieder einiges dazugelernt, viel Grossartiges erlebt und hat Erfahrungen gemacht, die sie in ihrer Entwicklung weitergebracht haben. Seit ihrer Rückkehr ist sie noch selbständiger, schätzt das Leben hier und in der Familie und weiss vor allem jetzt nicht nur über ytoube was «gute Essen» ist.  Für ihre Diabetesmanagment versucht sie weitgehend, die Verantwortung zu übernommen.

Familie Schmidt, Im Herbst 2020