Für Mitglieder

ANGEBOTE FÜR UNSERE VEREINSMITGLIEDER

Wir hoffen Euch mit unserem Angebot zu unterstützen, wo es nötig ist, aber auch Freude und Leichtigkeit im Umgang mit Diabetes Typ 1 zu teilen. Wir wollen Freundschaften entstehen lassen, vernetzen, Kompetenzen und Selbstbewusstsein im Alltag stärken und Euch bei Euren Herausforderungen zur Seite stehen.

Unser Angebot ist, wenn nicht anders angegeben, kostenlos und steht allen Mitgliedern zur Verfügung.  Wir freuen uns darauf Euch kennen zu lernen.

REGIONENGRUPPEN

Wir haben ein grossartiges und motiviertes Team, welches in verschiedenen Regionen in der Deutschschweiz Aktivitäten plant und Euch als Ansprechperson zur Seite steht. 

Melde Dich bei Deiner Regionengruppe an und profitiere vom gemeinschaftlichen Austausch, persönlichen Empfehlungen oder anderen wichtigen Informationen rund um den Kindesalltag mit Diabetes. 

Babysitter

Eine Balance zwischen Familie, Arbeit und für sich selbst zu finden, ist oft schon herausfordernd genug. Kommt noch eine Diabetes Erkrankung hinzu, sind die Eltern rund um die Uhr im Einsatz.

Wir möchten Familien mit Diabetes entlasten und können Euch mit kompetenten Babysittern in Eurer Region vernetzen.

Meldet Euch bei uns, wenn Ihr eine kleine Alltagspause, ein bisschen Freiheit oder eine Auszeit mit Eurem Partner wünscht. 

Babysitter finden

Babysitter werden

Du hast selbst Diabetes oder kennst Dich mit Diabetes durch Dein Umfeld aus? Du möchtest anderen Familien eine Auszeit gegen Entgelt anbieten und Dich liebevoll und kompetent um Diabetes Kinder kümmern? Dann melde Dich bei uns! 

Babysitter werden

GROSSELTERNGRUPPE

Wenn Grosseltern ihre Kinder bei der Betreuung der Enkelkinder unterstützen können, ist es doch das Allerschönste!
Wenn ein Kind an Diabetes erkrankt ist, kommen neue Herausforderungen für alle Betreuenden hinzu.

Bist Du Grossmutter oder Grossvater und möchtest Dich mit anderen Grosseltern zum Thema Diabetes bei Deinem Enkelkind austauschen?
Dann melde Dich hier an.

Jetzt anmelden

ANGEBOTE FÜR JUGENDLICHE

Freunde, Hobbies, Freizeit, die erste Liebe, Schule, Leistungsdruck… immer mehr Verantwortung für das eigene Leben und um die Diabetes Erkrankung muss sich auch noch gekümmert werden.
Ein intensiver Lebensabschnitt für alle die sich auf dem Weg zum Erwachsenwerden befinden.

Swiss Diabetes Kids freut sich Euch auf dem Weg zu begleiten und bietet ein vielfältiges und spannendes Angebot für Jugendliche an. 

Meldet Euch bei uns!
 

  • Jugendweekend ohne Eltern
  • Austauschmöglichkeiten
  • Gemeinschaft und Unterstützung
  • Spass und Freude

Zum Kontakt

SCHULE UND KINDERGARTEN

Die Kindergarten - und Schulzeit mit Diabetes Typ 1 zu absolvieren ist immer wieder eine Herausforderung. Die Kinder werden zudem oft fremdbetreut am Mittagstisch, in der Nachmittagsbetreuung, in der Obhut der Eltern eines neuen Gspänli, bei Einladungen zu Kindergeburtstagen oder einer Freizeitbeschäftigung. 

All das ist für ein Kind mit Diabetes Typ 1 gut möglich!

Trotzdem ist die Betreuung eines Diabetes Typ 1 erkrankten Kindes anspruchsvoll und stellt einen deutlich erhöhten Betreuungsaufwand gegenüber einem gesunden Kind dar.
Swiss Diabetes Kids spricht sich deutlichst für eine Anerkennung dieses Betreuungsmehraufwands aus. In diesem Sinne befürworten wir Assistenzen in Kindergarten und Primarschulen. Sie tragen erheblich zu einer chancengleichen Ausbildung ohne Diskriminierung des Kindes bei und erlauben dem Kind mit gezielter Unterstützung einen unbeschwerten Kindergarten- und Schulalltag.

Die meisten Schulen haben inzwischen Kapazitäten, um Assistenzen für den Betreuungsmehraufwand zu stellen. Wir empfehlen sich jeweils frühzeitig mit dem Schulhaus in Verbindung zu setzen, den Mehraufwand ganz konkret und mit praktischen Beispielen aus dem Alltag zu besprechen und zusammen mit dem Schulhaus eine adäquate Lösung, zur Zufriedenheit aller, zu finden. 

Unserer Erfahrung nach gelingt eine sichere Fremdbetreuung mit einer guten Vorbereitung, Selbstbewusstsein und dem gegenseitigen Willen zur positiven Zusammenarbeit, zum Wohle der Inklusion und Chancengleichheit und damit vor allem zum Wohle des Kindes. 

 

Hilfe bei Unklarheiten 

Auch wenn die Eingliederung des an Diabetes erkrankten Kindes in der Schule gut vorbereitet wird, kann es  immer wieder zu Herausforderungen kommen. 

Wer übernimmt wofür welche Verantwortung? Was muss die Schule an Unterstützung leisten, was bleibt in der Verantwortung der Eltern? Wieviel Eigenverantwortung mutet man dem Kind zu? Je nach Alter des Kindes und Entwicklungstand gibt es andere Fragestellungen und Lösungen.

Fragen oder Probleme dürfen gerne an uns via moderierte Facebook-Gruppe oder per E-Mail gestellt werden.

Des Weiteren fasst Swiss Diabetes Kids hier die wichtigsten Fakten rund um die Integration des diabeteskranken Kindes im Kindergarten und Schule zusammen. Dazu beziehen wir uns auf Prof. Gächter (Hauptautor), der am 15.06.19, zum ersten T1D-Tag in Olten, das juristische Gutachten zum Thema «Diabetes in Kindergarten und Schule» präsentierte und Fragen beantwortete.

Hier geht’s zu juristischen Fakten im Umgang mit dem Diabetes.

Hilflosenentschädigung

Die Hilflosenentschädigung deckt die Kosten von Personen, die wegen einer gesundheitlichen Beeinträchtigung für alltägliche Lebensverrichtungen die Hilfe Dritter benötigen oder auf lebenspraktische Begleitung angewiesen sind.
Eine Person gilt als hilflos, wenn sie wegen der Beeinträchtigung der Gesundheit für alltägliche Lebensverrichtungen (Ankleiden, Auskleiden, Aufstehen, Absitzen, Essen usw.) dauernd der Hilfe Dritter oder der persönlichen Überwachung bedarf.

Diabetes Typ 1 bei Kindern - die sich noch nicht selbst um ihren Diabetes kümmern können - ist unabhängig von der Therapieform betreuungsintensiv.
Die Behandlung der Erkrankung erfordert ständige Überwachung (24 Stunden am Tag), Unterstützung bei jeder noch so kleinen Mahlzeit, promptes Handeln bei Über - und Unterzuckerungen (etwa 1-2 Unterzuckerungen pro Tag, sowie 7-8 Stunden pro Tag Überzuckerungen im Durchschnitt bei einer guten Einstellung von 70 % TIR), ständiger Koordination von Arztterminen oder medizinischem Therapiebedarf, sowie eine immens hohe allgemeine Alltagsorganisation. 

In vielen Fällen wird in der Schweiz bei Diabetes Typ 1 im jungen Alter die Hilflosenentschädigung bewilligt und in vielen Fällen auch nicht. Warum einige Antragsprüfer Hilflosenentschädigung zusprechen und auf einen erhöhten Betreuungsaufwand von über 3 Stunden am Tag im Durchschnitt kommen, andere aber nicht, bleibt für viele Betroffene und auch für Swiss Diabetes Kids nicht nachvollziehbar. 

Wir sprechen uns deutlichst für die Bewilligung von Hilflosenentschädigung bei Kindern, die auf Hilfe bei der Therapie ihrer Erkrankung angewiesen sind, aus!
Neben der finanziellen Kompensation für betroffene Familien, wünschen wir uns die Anerkennung für die täglichen Bemühungen unseren Kindern eine möglichst unbelastete Kindheit, trotz Autoimmunerkrankung, zu ermöglichen, sowie den erhöhten Betreuungsaufwand sichtbar zu machen. 

WERDE NOCH HEUTE MITGLIED BEI SWISS DIABETES KIDS

Mit Deiner Mitgliedschaft stärkst Du den Verein und zeigst Deine Solidarität mit Kindern mit Diabetes Typ 1.
 

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