Medien, Literatur und Apps

Literatur

Empfehlenswerte Bücher

Ragnar Hanås: Type 1 Diabetes in Children, Adolescents and Young Adults. Class Publishing, 2015. 6. Auflage.

Gary Scheiner: Think like a Pancreas. Dacapo, 2012.

Beide Bücher sind in der Schweiz u.a. über cede.ch, books.ch oder amazon.de erhältlich.

Bücherliste “Diabetes im Kindesalter”

Das Elternforum “Das andere Kind” hat eine Liste mit Bücher und Broschüren über Diabetes im Kindesalter zusammengestellt. Hier gehts zur Bücherliste.

Anna und der grosse Durst

Wir haben 20 Exemplare von Roche erhalten. Äs het solang’s het.

Apps

Apps für Diabetiker gibt es unendlich viele. Hier ein kleiner Pfad durch den Dschungel. Gibt es eine empfehlenswerte App, die noch nicht aufgeführt ist? Schreibe uns!

Hier geht’s zu den diversen Apps….

Mehr lesen

Zwei Empfehlungen

Meine zwei meistgenutzten und in der Zwischenzeit unverzichtbar gewordenen Apps sind ein ganz normaler PDF-Reader und FooDDB.

PDF-Reader

Zugegeben, ein PDF-Reader ist keine Diabetes-App. Aber doch gehört er zum wichtigsten Utensil auf dem Handy. Welchen PDF-Reader man benutzt, spielt keine Rolle. Wichtig ist viel mehr, mit welchem Inhalt dieser gefüllt wird. In meinem PDF-Reader habe ich folgende Dinge unterwegs immer mit dabei:

  • Kohlenhydrate: ein Scan der allseits bekannten Austauschtabelle, Nährwerte von McDonalds und Burger King, ein Artikel über exotische Früchte aus dem d-journal, die Schätzbeispiele zu Fast-Food aus dem d-journal, …
  • Fachinformationen: die Skripte der Ernährungsberatung mit den Süssstoffinformationen und das der Ärztin, …
  • Pumpe / Messgerät: alle Anleitungen der Geräte und insbesondere auch ihre Fehlermeldungen, die aktuellen Pumpeneinstellungen, …
  • Verschiedenes: die französisch / deutschen Diabetes-Begriffe für den nächsten Urlaub. Stellt auch sicher, dass kein Roaming notwendig ist.

FooDDB

FooDDB ist die App zur Webseite http://fddb.info. Im Kern ist diese Webseite und die App wohl für Leute gedacht, die abnehmen wollen. Zwar ist die Datenbank eher mit Markenprodukten aus Deutschland gefüttert, doch noch jedes Lebensmittel habe ich gefunden. Der grosse Vorteil dieser App liegt darin, dass die Kohlenhydrate-Angaben für unterschiedliche Grössen ausgewiesen sind, und nicht nur für 100 Gramm.

Beispiele: Für eine Kiwi sind die Kohlenhydrate pro 100 Gramm angegeben und zusätzlich für eine kleine und eine grosse Kiwi. So lässt sich die Kohlenhydratmenge besser abschätzen. Wer hat schon Lust, die 100-Gramm-Angabe für Toffifees auf das einzelne Stück auszurechnen? – Die App verrät, dass es 5 Gramm pro Stück sind. Damit ist die App vor allem auch für Kinder wertvoll, die weder das Wissen noch die Lust dazu haben, sich durch einen Dreisatz durchzuarbeiten. Vorsicht: Die Datenqualität von einzelnen Einträgen ist nicht immer sichergestellt.

Typen von Diabetes-Apps

  • Tagebuch
  • Bolusrechner
  • Kohlenhydrate-Nachschlagewerk (KHs)
  • Verschiedenes

Tagebuch

Die eine richtige Tagebuch-App gibt es nicht. Die individuellen Bedürfnisse und vor allem auch die im Einsatz stehenden Hilfsmittel entscheiden, welches die richtige Wahl ist.

Neben einer reinen Notizfunktion für die Kohlenhydratmengen und die Blutzuckerwerte, weisen einzelne Apps folgende Spezialfunktionen auf:

  • Cloud: Abspeicherung der Blutzuckerwerte in der Cloud mit Zugriff für Eltern / Ärzte (z. B. „Diabetes Connect“)
  • Bolusrechner: Integration eines Bolusrechners (z.B. “mylife” für die Ypso-Pumps der Ypsomed)
  • Datenaustausch: automatischer Datenaustausch mit dem Blutzuckermessgerät, entweder herstellerspezifisch oder produkteneutral (z.B. „Glooko“).
  • Motivation: Durch den Einbau spieltypischer Element (Gamification) soll der Nutzer motiviert werden, seinen Blutzucker besser in den Griff zu bekommen („mySugr“, leider gibt es die “mySugr junior” nicht mehr)
  • Beispiel-Apps: GluCalc, Diabetes Connect, Glooko, mySugr

Bolusrechner

Bei den Bolusrechnern müssen meist der Zielwert für Kohlenhydrate, der Korrekturfaktor und die Insulinsensitivität für die jeweiligen Tagesabschnitte hinterlegt werden. Die meisten Bolusrechner haben zusätzlich auch noch eine Tagebuch-Funktion und eine Integration von Kohlenhydrat-Angaben („GluCalc“).

  • Beispiel-Apps: mySugr, GluCalc, Kohlenhydrate für Diabetiker

Kohlenhydrat-Nachschlagewerke (KHs)

Bei den Kohlenhydrat-Nachschlagewerken lassen sich drei Typen unterscheiden:

  • Manuell: Der Benutzer sucht das Lebensmittel in der Datenbank und muss dann manuell das Gewicht ermitteln und umrechnen („FoodDB“)
  • Optisch: Der Benutzer sieht Bilder in unterschiedlichen Portionsgrössen des Lebensmittels und entscheidet sich dann für ein bestimmtes Bild („Carbs & Cals“). Für die Zukunft sind auch Applikationen geplant, welche die Kohlenhydratmenge automatisch aufgrund eines Fotos des Essens ausrechnen sollen.
  • Scanner: Der Barcode von Lebensmitteln kann eingescannt werden.
  • Beispiel-Apps: FoodDB, Codecheck, Carbs & Cals, Kalorienzähler von FatSecret, Kohlenhydrate für Diabetiker

Verschiedenes

Zu den weiteren relevanten Apps für Diabetiker gehören z.B. PDF-Reader, HbA1c-Converter oder Chat-Apps.

  • Beispiel-Apps: HbA1c-Konverter

Autor: Dominik Schatzmann
Veröffentlicht: 02. Juli 2015

Medien

Beim Klick auf “Mehr lesen” findest Du diverse Veröffentlichungen und Ausstrahlungen zum Diabetes Typ 1.

Mehr lesen
ThemaSchauenLesenBeschrieb
“Diabetes – Wenn Blutentnahme Alltag ist”Infofilmals Text zum lesenausgestrahlt und veröffentlicht auf Telebasel am 23.04.2018

“Immer mehr Kinder erkranken an Diabetes Typ 1”LinkArtikel im Elternmagazin Fritz & Fränzi vom 22.09.2016

“Wenn Diabetes Typ 1 zum Familienmitglied wird”PDFBeitrag von Swiss Diabetes Kids im d-Journal von Juni 2015

“Mein Leben mit einer Krankheit”Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
SRF “myStory” über das Leben mit dem Diabetes Typ 1

“Ein Leben auf Nadeln”LinkBericht im MigrosMagazin vom 25.11.2014

“Grosser Tag für kranke Kinder”LinkBericht in der Thurgauer Zeitung vom 18.8.2014 über den Ice Hockey Day

“Immer mehr Kinder haben Diabetes 1”LinkBericht auf 20 Minuten online (in gekürzter Fassung auch in Print-Ausgabe vom 15.11.2013)

“Diabetes macht auch vor Kindern nicht Halt”LinkBeitrag auf familienleben.ch zum Weltdiabetestag vom 14.11.2013

“Vom Diabetes hat man nie Ferien”LinkPorträt von Tim Maurer in der ‘Schweizer Illustrierten’ vom 04.11.2013

“Schutzengel auf Pfoten”LinkPorträt der Diabetikerwarnhündin Ambra und der Familie Vollenweider im ‘Wir Eltern’ vom 18. Oktober 2013

“Mehr Diabetes-Fälle, weil wir zu sauber leben” * PDF Beitrag in der NZZ am Sonntag über Ursachenforschung, 24.3.2013

“Blutzuckermessen ist wie der Kompass auf dem offenen Meer”PDFInterview mit Diabetologe Dr. med. Udo Meinhardt, DiabetesAktiv (Ausgabe 2/2012)

“Für uns brach eine Welt zusammen”PDFBeitrag im Landboten vom 11.2.2012

Diabetes Kids CupPDF, S.2Beitrag im Zürcher Oberländer, 2012
“Wie unterscheidet sich der Alltag eines Diabetikers Typ 1 zu einem Diabetiker Typ 2?” PDFBerufsmaturitätsarbeit: Silja Meier und Manuel Ott

* !NIEMAND IST SCHULD!
Trotz aller Forschungen und Bemühungen kann auch heute noch niemand die Entwicklung des Typ I Diabetes verhindern oder vorbeugen. Das zeigt auch die Tatsache, dass die Häufigkeit des Typ I Diabetes in den letzten Jahren weiter zunimmt. Trotzdem ist es wichtig und richtig, sich die Frage zu stellen, wie kommt es dazu? Dieser Artikel liefert interessante Informationen zu dieser Frage.

Links

Selbsthilfe
https://diabetesclub.ch/ >> Ein online-Forum für Diabetiker mit einem Unter-Forum “Diabetes beim Kind”

Unterstützung für Familien in schwierigen Situationen
https://nanas-lunchbox.ch/ >> Gesundes Essen am Familientisch, von Nanas Lunchbox in Bern gekocht und geliefert.

Zubehör
https://www.dia-bety.ch/ >> Vreni Kupper ist ein Mitglied von Swiss Diabetes Kids. Sie stellt selber Pumpen-Bauchgurte, Armbinden und Taschen für kleine Diabetiker her.
https://rubylimes.com/ >> Ruby Limes ist eine neue Linie für Dia-Unterwäsche für junge Erwachsene.
https://www.mysugarcase.com/de/ Innovative und hochwertige Diabetes-Zubehör-Taschen

Gesellschaften, Verbände & Stiftungen
https://www.diabetesschweiz.ch/startseite.html >> Schweizerische Diabetesgesellschaft, Dachverband aller regionalen Diabetesgesellschaften
https://www.sternschnuppe.ch/home/ >> Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe

Zeitschriften
https://www.diabetes-online.de/eltern_betreuer >> deutsches Diabetes-Magazin, erscheint 4x jährlich
https://www.d-journal.ch/ >> Diabeteszeitschrift der Schweiz, erscheint 3-4x jährlich

Assistenzhunde für Diabetiker und Autisten
https://www.farah-dogs.ch/de/pg-1-Farah-Dogs >> Alles rund um den Vierbeiner.